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Der Spielemarkt ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente der Weltwirtschaft. Weltweit stellt er einen Wert von 37 Milliarden Dollar dar, und die Analysten sind sich einig, dass er bis 2010 auf rund 46 Milliarden Dollar ansteigen wird. In den Vereinigten Staaten entsprechen die Einnahmen aus der Unterhaltungselektronik mittlerweile denen der klassischen Filmbranche. 2006 kletterte der Gesamtumsatz von Videospielen in den USA auf 7,4 Milliarden Dollar, was eine Steigerung um 6 % im Vergleich zum Vorjahr und einen dreifachen Anstieg im Hinblick auf das letzte Jahrzehnt darstellt. Zieht man den gesamten nordamerikanischen Markt in Betracht, überstiegen die Einnahmen aus Videospielverkäufen sogar die 13 Milliarden-Dollar-Marke. Auf dem europäischen Markt sieht es ähnlich aus. Alleine in Großbritannien gingen 60 Millionen Spiele über den Ladentisch und brachten insgesamt 2,5 Milliarden Dollar ein. In Asien trieben die Rekordverkäufe in Japan - ein 35-prozentiger Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr - den lokalen Markt über die magische Schwelle von 5 Milliarden Dollar, während der rasch expandierende chinesische Markt mit seinen derzeit 900 Millionen Dollar den Prognosen nach bis 2010 auf über 6 Milliarden Dollar ansteigen soll.
Der "Casual Games"-Markt hat eine ähnlich rasante Entwicklung hingelegt. Alleine in den USA lagen die Gesamteinnahmen 2002 bei 228 Millionen Dollar und 2006 sogar bei 900 Millionen. Die Zahl der SpielerInnen steigt ebenfalls stetig an und stellt mittlerweile 38 % aller Spieler dar. Zudem sind Videospiele längst nicht mehr die Domäne von jungen Leuten. Das durchschnittliche Spieleralter in den Vereinigten Staaten beträgt 33 Jahre, wobei das durchschnittliche Alter der Käufer bei 38 Jahren liegt. 92 % der Personen, die Videospiele kaufen, sind über 18 Jahre alt.
Diese Daten machen deutlich, welches große Potential im Spielemarkt steckt. City Interactive hat sich dieses Potential in einer Weise zunutze gemacht, die der rasanten Erfolgsgeschichte von Nintendo nicht ganz unähnlich ist. Das japanische Unternehmen war auf Konsolen und Spiele spezialisiert, die sich insbesondere an "Hardcore-Gamer" richteten. Mittlerweile hat Nintendo Sony und Microsoft den Rang abgelaufen und schaffte es, mit seinen innovativen DS- und Wii-Modellen neue Spielersegmente zu erschließen und die Position des weltweit führenden Konsolenherstellers einzunehmen. Unternehmen, die die Nachfrage nach den begehrtesten Unterhaltungsformen befriedigen können, ist es somit ein Leichtes, die außerordentliche Flexibilität des Videospielmarktes zur Erschließung neuer Kundensegmente zu nutzen.
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